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Mit einem Referenzbild den Look genau treffen

Statt einen Look mühsam in Worte zu fassen, lädst du das Referenzbild hoch — Pose, Lichtstimmung und Bildaufteilung übernimmt das Modell als Ausgangspunkt.

Referenzbild und generiertes Ergebnis nebeneinander zum Vergleich

Warum ein Referenzbild oft besser funktioniert als ein langer Prompt

Sprache ist erstaunlich ungenau, wenn es um visuelle Details geht. Beschreibe einmal in Worten, wie genau das Licht in einem Annie-Leibovitz-Portrait steht, in welchem Winkel das Gesicht zur Kamera, wie weit die Augen vom Bildrand entfernt sind. Du kannst es versuchen — aber das Modell wird trotzdem improvisieren. Ein Referenzbild liefert all diese Information instantan und unmissverständlich.

Genau dafür gibt es img2img: das Modell bekommt nicht nur einen Text, sondern ein konkretes Pixel-Beispiel als Anker. Pose, Bildaufteilung, Lichtrichtung, manchmal auch Farbpalette werden als Ausgangspunkt übernommen. Der Text-Prompt ergänzt, was die Referenz nicht liefert: deine Identität (in Kombination mit deinem LoRA), das Outfit, der gewünschte Stilakzent.

Wann ist img2img die richtige Wahl?

Immer wenn du genau weißt, wie das Endergebnis aussehen soll, aber es schwer in Worte fassen kannst. Klassische Fälle: du willst eine Pose aus einem Magazin nachstellen, du brauchst einen bestimmten Lichtstil, oder du baust eine Serie, in der alle Bilder dieselbe Komposition teilen sollen. Auch für Stilexperimente ist es ideal — lade ein Gemälde hoch und lass dich im Stil des Künstlers portraitieren.

Wichtig: Nicht jedes Modell unterstützt img2img. Wenn du eine Referenz hochlädst und ein nicht-img2img-Modell wählst, wird der Parameter ignoriert. Im Dashboard sind die kompatiblen Modelle markiert, damit du nicht im Dunkeln tappst.

Warum klassische Fotos nicht mehr reichen

Prompts beschreiben Looks nur ungenau

Worte wie 'cinematic' oder 'editorial' haben hundert Bedeutungen. Ein Referenzbild zeigt eindeutig, was du willst.

Pose und Komposition treffen nicht

Reine Text-Prompts produzieren oft generische Standpose. Mit Referenz übernimmst du Körperhaltung, Blickwinkel und Bildausschnitt.

Stilkonsistenz über Serien hinweg

Wenn mehrere Bilder einer Serie zueinander passen sollen, ist eine gemeinsame visuelle Grundlage das einfachste Werkzeug.

So funktioniert's

  1. 1

    Referenzbild hochladen

    Im Generierungs-Dialog Referenzbild auswählen. Wir hosten es signiert und temporär unter einer öffentlichen URL für das Modell.

  2. 2

    Modell mit img2img-Fähigkeit wählen

    Nur Modelle mit IMAGE_TO_IMAGE-Capability nutzen das Referenzbild. Andere ignorieren den Parameter mit einem Hinweis.

  3. 3

    Prompt feintunt das Ergebnis

    Der Text-Prompt steuert weiterhin Identität, Outfit oder Stilrichtung — die Referenz liefert die visuelle Struktur.

Beispielergebnisse

Referenz-Pose übertragen auf trainiertes LoRA-Portrait
professional headshot in the pose of the reference, business attire
Lichtstimmung aus Referenzbild übernommen
editorial portrait, lighting and color grading like reference, natural skin
Komposition aus Referenz, neuer Hintergrund
match composition of reference, change background to soft studio gray
Künstlerischer Stiltransfer mit Referenzgemälde
portrait in painterly style of the reference, oil painting texture

Prompt-Vorlagen

  • professional headshot in the pose of the reference, business attire
  • editorial portrait, lighting and color grading like reference, natural skin
  • match composition of reference, change background to soft studio gray
  • portrait in painterly style of the reference, oil painting texture

KI-Portrait vs. klassisches Foto-Shooting

PerfektesFotoKlassischer Fotograf
VorgehenReferenzbild + kurzer PromptMood-Board + lange Briefing-Sessions
Iteration pro LookSekunden bis wenige MinutenStunden bis Tage
Reproduzierbarkeitexakt — Referenz bleibt bestehenschwer, hängt am Set
Kosten pro Varianteminimalvollständige neue Aufnahme

Häufige Fragen

Autor:in

Jan Becker

Lead Prompt Engineer, PerfektesFoto

Jan Becker entwickelt die Prompt-Templates und Stil-Presets, die aus einem trainierten LoRA ein fertiges Portrait machen. Zuvor war er fünf Jahre als Portrait- und Editorial-Fotograf tätig und bringt dieses Auge in die Prompt-Entwicklung ein.

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