Feature

Mehrere Bilder mit einem Klick generieren

Statt einzeln auf 'Generieren' zu klicken, startest du eine Serie — mehrere Seeds pro Prompt oder mehrere Prompts in Folge, Ergebnisse landen sortiert in der Galerie.

Bulk-Generierungslauf mit mehreren Varianten in einem Galerie-Grid

Warum eine einzelne Generierung selten reicht

Diffusion-Modelle sind probabilistisch. Derselbe Prompt mit unterschiedlichen Seeds erzeugt unterschiedliche Bilder — manchmal subtil, manchmal radikal. Das ist kein Bug, sondern Teil des Designs: das Modell exploriert den Möglichkeitsraum, der zur Beschreibung passt. Aus diesem Grund ist die einzelne Generierung in der Regel ein erster Vorschlag, nicht das finale Bild. Wer ein wirklich gutes Resultat will, generiert mehrere Varianten und wählt aus.

Bulk-Generierung macht diesen natürlichen Workflow effizient. Statt zwölfmal manuell auf „Generate" zu klicken und jedes Mal zu warten, startest du einen Lauf mit zwölf Varianten und gehst in der Zwischenzeit etwas anderes machen. Wenn du zurückkommst, liegen alle Bilder als zusammengehörige Serie in der Galerie und lassen sich nebeneinander vergleichen.

Wann ist Bulk besonders wertvoll?

Bei jeder Aufgabe mit Auswahlcharakter: Headshot-Serien für ein Team (vier Outfits × vier Hintergründe = 16 Varianten in einem Lauf), Mood-Board-Erstellung mit unterschiedlichen Stilrichtungen, Iteration auf einen Look bis das ideale Bild dabei ist. Auch für systematische Vergleiche — etwa „wie wirkt mein LoRA in fünf verschiedenen Lichtsituationen" — ist Bulk das richtige Werkzeug.

Tipp: Kombiniere Bulk mit Prompt-Templates. Du baust ein Template, lässt es in Bulk durchlaufen und tauschst nur eine Variable pro Sub-Lauf — so erzeugst du in Minuten eine vollständige Bild-Auswahl für ganze Projekte.

Warum klassische Fotos nicht mehr reichen

Eine Generierung reicht selten

Selbst der beste Prompt produziert beim ersten Versuch oft nicht das ideale Bild. Mehrere Seeds liefern Varianten zur Auswahl.

Manuelles Klicken ist mühsam

Wer 20 Varianten will, klickt 20 Mal — und wartet 20 Mal. Bulk fasst alles in einem Lauf zusammen.

Auswahl-Workflows brauchen Vergleich

Für eine echte Auswahl willst du fünf bis zehn Versionen nebeneinander sehen, nicht eine nach der anderen begutachten.

So funktioniert's

  1. 1

    Anzahl Varianten festlegen

    Im Generierungs-Dialog wählst du, wie viele Bilder pro Prompt generiert werden sollen — typisch 4 bis 16 pro Lauf.

  2. 2

    Prompt-Liste optional

    Mehrere Prompts werden als Liste eingereicht. Jeder Prompt erzeugt seine eigene Sub-Serie an Varianten.

  3. 3

    Sortierte Auslieferung

    Alle Bilder landen mit Lauf-ID in der Galerie, sodass eine zusammengehörige Serie auf einen Blick erkennbar bleibt.

Beispielergebnisse

16 Varianten desselben Headshot-Prompts
professional headshot, soft studio light, 4 outfits, 4 background tones
Mehrere Lichtstimmungen aus einem Prompt-Lauf
editorial portrait, vary lighting: golden hour, blue hour, neon, studio
Outfit-Varianten in einer Serie
business portrait, vary outfit: navy suit, gray blazer, white shirt, black turtleneck
Hintergrund-Variationen aus Bulk-Lauf
studio portrait, vary backdrop: white seamless, beige, deep blue, warm gray

Prompt-Vorlagen

  • professional headshot, soft studio light, 4 outfits, 4 background tones
  • editorial portrait, vary lighting: golden hour, blue hour, neon, studio
  • business portrait, vary outfit: navy suit, gray blazer, white shirt, black turtleneck
  • studio portrait, vary backdrop: white seamless, beige, deep blue, warm gray

KI-Portrait vs. klassisches Foto-Shooting

PerfektesFotoKlassischer Fotograf
Generierungsmodus1 Klick, n Varianten parallel1 Klick = 1 Bild
Auswahl pro Prompt4-16 Varianten pro Lauf1 Variante, dann manuell wiederholen
Vergleichbarkeitalle Varianten nebeneinander in der GalerieBilder einzeln durchklicken
Zeitaufwand für 20 Variantenein Lauf, fertig im Hintergrund20 manuelle Klicks und Wartezyklen

Häufige Fragen

Autor:in

Dr. Maria Neumann

Head of AI Portrait Research, PerfektesFoto

Dr. Maria Neumann leitet das Forschungsteam bei PerfektesFoto und arbeitet seit 2019 an LoRA- und Diffusion-Modellen für fotorealistische Portraits. Sie hat in München über generative Bildmodelle promoviert und publiziert regelmäßig zu Bildqualität in KI-Portraits.

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